"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben."

— H. Hesse

 

SÄUGLINGS- UND KINDEROSTEOPATHIE

Die Gesundheit von Neugeborenen und Kindern liegt mir besonders am Herzen. Mein Wunsch ist, dass sich Babys und Kinder frei enfalten können und ohne Beschwerden, Blockaden oder Bewegungseinschränkungen, sich und ihre Umwelt grenzenlos entdecken können.

Therapeutische Qualifikation


Um Babys und Kinder verantwortungsbewusst behandeln zu können, bedarf es

  • einer 5-jährige Osteopathieausbildung

  • anschließend eine 2-jährige Spezialisierung in Säugling- und Kinderosteopathie

  • sowie die Zulassung als Heilpraktiker oder Arzt

Ein Kind ist kein kleiner Erwachsener und benötigt deshalb besondere Aufmerksamkeit.

Genaue Kenntnisse der motorischen, sensorischen, neurologischen und emotionalen Entwicklungsschritte sind unbedingt erforderlich.

Mit welchen Beschwerden können Kinder behandelt werden?

Die Kindheit ist geprägt durch eine Vielzahl an Wachstumsphasen und Entwicklungsschritten. In keiner anderen Lebensphase muss der Organsimus so weitreichende anatomische und physiologische Veränderungen durchlaufen.


Die gesunde Entwicklung des Kindes beginnt bereits während der Schwangerschaft. Aus Sicht der Osteopathie beeinflusst schon die Lage des Kindes im Mutterleib, die Art und Dauer der Geburt, sowie der gesamte Schwangerschaftsverlauf den Start in das neue Leben.

Nicht immer verläuft eine Geburt vollkommen reibungslos.

Besonders nach Kaiserschnittgeburten, Saugglocke- oder Zangengeburt, Sturzgeburt oder eine sehr lang dauernden Geburt können Geburtstraumata und Halteasymmetrien hervorgerufen werden und somit die Entwicklung des Säuglings, in den ersten Wochen und Monaten, negativ beeinflussen. Nicht selten leiden die Babys unter Bauchkoliken, vermehrtem Spucken, Vorzugshaltung- und Asymmetrie, Verdauungsproblemen oder Still- und Trinkschwierigkeiten.

Auch noch Jahre später kann es durch Geburtsstress, Unfälle oder Traumen zu Beschwerden wie Konzentrationsschwierigkeiten, Entwicklungs- oder Verhaltensauffälligkeiten, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und weiteren unspezifischen Symptomen kommen.

Ziel einer osteopathischen Behandlung ist, die Ursache der Symptome zu finden und die Funktionsstörungen mit sehr sanften, gezielten osteopathischen Techniken aufzulösen. Dabei können Sie ganz sicher sein, dass die Behandlung zu keinem Zeitpunkt schmerzhaft für Ihr Kind ist.

Um Ihrem Kind die bestmögliche Unterstützung zu bieten, stehe ich mit anderen Therapeuten wie Lerntrainern, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Hebammen im Kontakt.

ABLAUF EINER BEHANDLUNG

Vorgespräch/Anamnese

Beim Erstgespräch möchte ich zunächst Sie und Ihr Kind näher kennenlernen und werde Ihnen Fragen zu verschiedenen Themen stellen:
 

  • Der Grund ihres Besuchs

  • Schwangerschaftsverlauf

  • Geburtsverlauf

  • Still- und Trinkverhalten

  • Verdauungsverhalten

  • Kinderarztbesuche / U-Untersuchungen
     

 

Körperliche Untersuchung


Anschließend beginne ich mit der sorgfältigen körperlichen Untersuchung Ihres Kindes. Die Untersuchung erfolgt durch sanfte manuelle Palpation (tasten mit den Händen). Ziel der Untersuchung:

  • Einschätzung des motorischen, sensorischen und neurologischen Entwicklungsstandes

  • Auffinden von Funktionsstörungen, Blockaden und Bewegungseinschränkungen
     

 

Behandlung

Die Untersuchung geht allmählich, für Sie unmerklich, in die Behandlung über. Alle osteopathischen Behandlungsmethoden werden ausschließlich mit den Händen durchgeführt.

 

Der Austausch mit den Eltern ist mir sehr wichtig, deshalb berate ich Sie gerne über die natürliche Entwicklungsförderung im Alltag, sowie das optimale Heben, Lagern, Tragen und Stillen Ihres Kindes.

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INFOS ZUR BEHANDLUNG

Was muss ich zur Behandlung mitbringen?

 

Für die erste Behandlung bringen Sie bitte das Untersuchungsheft
( gelbes Heft ) und ein Handtuch mit, auf das wir Ihr Kind während der Untersuchung und Behandlung legen werden.